Kein Schnickschnack Küchen-Innovationen, die wirklich mitdenken

Sensationell Smartes, revolutionär Digitales, technisch Unentbehrliches. Wenn es einZeitalter gibt, in dem sich Innovatives schier überschlägt, dann im technischen Zeitalter seit den 1990er Jahren. Verständlich, dass viele mit dem Begriff Innovation in erster Linie technische, vernetzte Neuheiten verbinden. Obwohl der Begriff ebenso neue Ideen aus anderen Lebensbereichen inkludiert. Aus der  Koch- und Küchenwelt beispielsweise, in der es auch analog viel Praktisches zu entdecken gibt.

Abseits von technischen Tüfteleien oder vertrackten Anwendungen haben erfolgreiche Erfinder längst verstanden, dass Ideen sich dann im Markt durchsetzen, wenn sie das Leben erleichtern – und eben nicht noch komplexer gestalten. Speziell im häuslichen Arbeitsbereich der Küche ist diese Erkenntnis angekommen. Im Sinne des Erfinders ist es, Vorbereiten, Kochen, Ordnung halten zu vereinfachen – dank hilfreicher Neuheiten.

In der Küche haben wir in der Regel alle Hände voll zu tun. Wie gut, dass kleine Sensoren uns dann zur Hand gehen. Sie finden sich am Wasserhahn, als Fuß-Sensor für das Mülltrennsystem oder an der Kochfeldbeleuchtung und reagieren berührungslos. Eine kurze Bewegung genügt für Wasser an, Mülleimer auf oder Licht an. Das Ganze ohne Spuren verschmierter Hände zu hinterlassen.

Und wenn die Kocharbeit doch ihre Spuren hinterlässt? Kein Problem! Anti-Fingerprint-Beschichtungen machen selbst dunkle oder Hochglanz-Fronten unempfindlich gegen Abdrücke.

Sensoren statt verschmierte Armaturen – ohne Berührung zu bedienen.

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Innovation, das bedeutet…

für viele schlicht schon die neue Idee oder Erfindung an sich. Im engeren Sinne wird aber erst dann von einer Innovation gesprochen, wenn aus Ideen tatsächlich neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren entstehen, die zur Anwendung kommen und den Markt durchdringen.

Praktisch & platzsparend: Die Backofentür, die nach dem Motto “Slide & Hide” einfach verschwindet.

Bestens Integriert

Ausreichend Platz in der Küche und auf den Arbeitsflächen? Wer das behauptet, kann sich glücklich schätzen. Laut Statistik besitzen fast 98 Prozent aller deutschen Haushalte einen Herd mit Kochfeld, über 80 Prozent eine Geschirrspülmaschine, rund ein Drittel eine Kühl-/Gefrierkombination und eine Mikrowelle. Und der Anteil der Besitzer von Brot- und Küchenmaschinen sowie Kaffeeautomaten steigt. Wohin mit all den Gerätschaften? Eine berechtigte Frage, auf die Hersteller von Küchen und Küchengeräten clevere Antworten liefern.

Platzsparende Kombis: Backofen, Dampfgarer, Mikrowelle

Warum mehrere Geräte neben- oder übereinander platzieren, wenn sie in einem zu vereinen sind? Backöfen mit integrierter Mikrowelle haben zahlreiche Küchengeräte-Hersteller ebenso im Programm wie Dampfbacköfen. Die lassen dank ihrer Dampf-Funktion frisch gebackenes Brot genauso gut gelingen wie schonend gegarte Speisen. Selbst die Dreifach-Kombination aus Mikrowelle, Dampf- und Schnellgarer findet sich im Angebot.

Vakuumierer in der Schublade

Braten- oder Soßenreste vom Mittagessen, frisch geschnittenes Obst und Gemü-     se, das nicht gleich verwertet wird? Um Speisen und Lebensmittel frisch zu haltenoder einzufrieren, gibt es eine tolle Lösung: Die Vakuumierschublade, die Gerichte und Lebensmittel luftdicht einschweißt und obendrein „Sous Vide“ gart: Das bedeutet, der im Plastikbeutel verpackte Inhalt wird „unter Vakuum“ bei niedrigen Temperaturen im Wasserbad gegart – für saftig-zarte Kochresultate.

Kühlschrank mit Wasser oder Eiswürfelspender

Wenn Kühlschränke oder Kühl-Gefrier-Kombinationen schon Kühles oder Gefrorenes aufbewahren, dann liegt es auf der Hand, gekühltes Wasser, Eiswürfel oder Crushed Ice separat zu nutzen: Ermöglicht durch einen in der Kühlschranktür integrierten Spender, der per Knopfdruck liefert. Das Öffnen des Kühlgeräts ist nicht nötig, die Kälte bleibt drinnen, die Energie geht nicht verloren.

Mehr Arbeitsfläche, ganz flexibel ausziehbar.

Versteckte Geräte und Steckdosen

Küchen- oder auch Brotschneidemaschinen sind beliebt, beanspruchen aber nicht unerheblich Platz. Daher lassen manche Küchenhersteller diese verschwinden – in Regalen oder per Hubsäule unter der Arbeitsplatte. Auf Knopfdruckfährt die Platte mit der darunterliegenden Küchenmaschine heraus, ein ausziehbares Tablett sorgt für uneingeschränkten Geräte-Zugriff. Und die Abstellfläche auf der Hubsäule bietet Zusatzplatz für Vorratsdosen oder frische Küchenkräuter.

Zugleich beinhaltet die Säule noch eine Steckdose – die sind in jeder Küche gefragt und dann oft doch zu wenig. Schließlich kommen in einem Küchenleben eher mehr denn weniger Geräte hinzu. Daher ist die Integration von Steckdosen quasi allerorten möglich und sinnvoll.

Der Steckdosen-Tipp: Küchen-Experten empfehlen ein Minimum von 17 Steckdosen alleine in der Küche, für eine smarte Küche mit vernetzten Geräten deutlich mehr.


Rund um die Spüle

Waschen, spülen, abtropfen – so einige Arbeitsschritte fallen am Rande des eigentlichen Kochgeschehens an: Im Bereich der Spüle. Klar, ohne Wasser geht beim Kochen nichts, erst recht nicht ohne heißes Wasser.

Da ist es mehr als praktisch, wenn das Wasser schon gebrauchsfertig aus der Leitung kommt. Spezielle Armaturen für Heißwasser, mit Filtertechnologie für bestes Trinkwasser oder mit einem Wassersystem für frisch gekühltes oder sprudelndes Wasser sind echte Alltagshelden. Sie sparen Zeit, Geld und Stauraum.Doch Armaturen können heute noch vielmehr: Berührungslose Varianten oder flexible Vorfenster-Armaturen, die beim Öffnen des Fensters umgelegt werden, sind nur einige Beispiele.

Und damit die Spüle nicht vom Wasch- und Spülchaos übermannt wird, sorgen kleine Ideen hier für große Hilfe: Schneidebretter als zusätzliche Arbeitsfläche über dem Spülbecken, flexible Abtropf-Rollroste oder Siebe zum Einhängen gibt es für nahezu jede Spülbeckenvariante. Clever sind außerdem Ordnungs- und Abtropfsysteme, die im kleinen Spülbecken direkt mit eingebaut werden. So findet sich immer ein sauberes Küchenmesser oder Schneidebrett griffbereit, das nach Gebrauch sogleich wieder perfekt aufgeräumt ist.

Kopf stoßen war gestern

Oberschränke über der Küchen-Arbeitsfläche oder Dunstabzüge über der Kochstelle machen Sinn – aber manchmal auch Ärger. Offene Schranktüren oder Kanten von Dunstabzügen können im Eifer des Kochgefechts schnell übersehen werden. Und dabei ist es so einfach, die Kopfstoß-Stellen auszumerzen. Durch kopffreie Wandhauben im Schräg- oder Flachdesign beispielsweise, durch Muldenlüfter, die direkt im Kochfeld integriert sind und Gerüche absaugen oder durch Downdraft-Systeme. Sie fahren direkt hinter dem Kochfeld aus und werden dort wieder unsichtbar versenkt.

Und die Türen an den Oberschränken? Die öffnen ohne Gesichtsfeld-Einschränkung schlicht nach oben – manuell, per vertikalem Lamellensystem oder elektronisch per Knopfdruck.

Die Steuerung des Downdraft-Dunstabzugs erfolgt elektonisch per Touch Control-Sensorik.

Die halten Ordnung

Oft sind es die kleinen Kniffe, die den Küchenalltag leichter gestalten. Wie bei den zahlreichen Ordnungssystemen in den Schränken und Schubladen. Das reicht von Unterteilungen, damit Flaschen beim Öffnen nicht mehr umfallen, bis zu Fächern mit Abdeckklappe für unansehnliche Spülutensilien. Nützlich sind ferner im Unterschrank integrierte Gummistreben, die die Rangordnung unter den Vorratsdosen fixieren oder Tellerhalter, damit das Geschirr bei schnellem Schubladen-Zug nicht gegeneinanderschlägt.

Intelligente Haushaltsgeräte

Bei mancher Küchen-Neuheit scheint es fast so, als ob sie mitdenkt. Nicht ohne Grund ist von intelligenten Küchengeräten die Rede. Ja, Kühlschränke, Geschirrspüler & Co. werden tatsächlich intelligenter und lernen dazu – gelenkt vonihren Nutzern. Home Connect oder vernetzte Hausgeräte lautet das Schlagwort. Dahinter steckt die Verknüpfung WLAN-fähiger Geräte, die dann z. B. über das Smartphone gesteuert werden.

Vor allem der Kühlschrank wird dank seiner großen Oberfläche, auf der auch Displays Platz finden, zur digitalen Haushalts-Zentrale. Von hier aus lassen sich sowohl andere Geräte ansteuern als auch ein Blick in das Kühlschrank-Innenleben werfen: Smarte Scheiben oder integrierte Kameras geben Aufschluss – sogar außer Haus. Tipps zur korrekten Lagerung und Rezepte für die Vorräte werden sogleich mitgeliefert.

Mitdenken und speichern, das funktioniert auch beim intelligenten Geschirrspüler.

Der wird mit jedem Spülgang schlauer und holt sich Feedback vom Benutzer ein. Glänzen die Gläser, passte die Spüldauer? Über die individuellen Antworten entsteht das persönliche Idealprogramm. Dank der Konnektivität des Geschirrspülers sind Updates inklusive.

Nicht zuletzt stehen smarte Hausgeräte zum Dialog bereit: Über die Bedienung per Sprachassistenten, die mit den Nutzern und Geräten sprechen und Fragen zur Bedienung beantworten. Manches Gerät „kommuniziert“ sogar mit Interieur – so wie der Dialoggarer. Ein Backofen und Dampfgarer, der mehr kann: Unterschiedliche Lebensmittel mit unterschiedlichen Garzeiten gleichzeitig zubereiten – auf den Punkt genau, für optimalen Biss und Geschmack.

Ist das alles Schnickschnack? Kommt darauf an. Was die einen wohl als Spielerei sehen, hat für die Anderen echten Mehrwert beim Kochen. Und alleine darauf kommt es an – das Küchenleben leichter machen!

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